Freitag, 19. Oktober 2012

Lady Kung Fu - Die Tochter des Meisters (1983)

(c) 2012 Imperial Pictures
Inhalt:

Im 19. Jahrhundert ziehen Schaukämpfer der japanischen Samurai-Krieger durch China.
Sie treten gegen ein Kung-Fu Meister an, wobei der Sieger aber immer schon vorher fest steht.
Die Japaner wollen so ihre Überlegenheit gegenüber dem Reich der Mitte demonstrieren.
Der Meister Chen beherrscht jedoch die hohe Kampfkunst des Wu-Dang, dem die Japaner nicht gewachsen sind und kann sich ihnen gegenüber behaupten.
Kurz darauf jedoch wird er von einem chinesischen Kollaborateur ermordet und zugleich sein angehender Schwiegersohn bei einem Schaukampf von seinem japanischen Gegner tödlich verwundet.
Daraufhin schwört Meister Chens Tochter Xuejiao bittere Rache.
Und die Tochter des großen Kämpfers hatte einen sehr guten Lehrmeister... (Quelle: DVD-Cover (c) 2012 Imperial Pictures)

Meinung:

Lady Kung Fu - Die Tochter des Meisters macht im Grunde genommen nichts falsch, hebt sich aber auch nur bedingt von anderen Genrekollegen ab.
Der Film bietet wunderschöne Aufnahmen der Wudang-Berge sowie gute Kampfszenen, welche alle äußerst realistisch und echt wirken, man merkt sofort, dass es sich um echte Kampfkünstler handelt und nicht um rein choreographierte und auswendig gelernte Kämpfe.
Das die Schauspieler eher Kampfkünstler sind merkt man auch an den schauspielerischen Leistungen.
Nicht, dass diese schlecht wären, allerdings kommt alles ein wenig emotionslos und unglaubwürdig rüber.
Zumindest hat man auf den meist üblichen Klamauk verzichtet, das kommt dem Film definitiv zu gute und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der im Film dargestellten Rachestory der Heroin.
Abgesehen von seiner ernsten Art, seinen rohen Kämpfen und der weiblichen Hauptfigur unterscheidet sich der Film kaum von anderen Old-School-Kung-Fu-Filmen.
Solide Kost für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

06/10

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Le Manoir du Diable (1896)

Inhalt: 

In einem mittelalterlichen Schloß fliegt eine riesige Fledermaus umher.
Langsam fliegt sie im Kreis und flattert mit ihren imposanten, riesigen Flügeln.
Kurz darauf verwandelt die Fledermaus sich in Mephistophilis (ein Dämon mit Ursprung in der Faust Saga) und erschafft einen Zauberkessel um mithilfe diesen Geister, Hexen und Skelette herbei zurufen.
Ein Ritter schafft es schließlich mit der Kraft eines Kruzifix Satan zu vernichten, wobei dieser sich in einer Rauchwolke auflöst.

Quelle: unbekannt

Meinung:

Le Manoir du Diable gilt als erster Horrorfilm überhaupt, auch wenn die Intention damals eher war, die Leute zu amüsieren satt zu erschrecken.
Auch heute dürfte der 3-minütige Stummfilm sicherlich in niemanden große Angst hervorrufen.
Ebenso muss man schon ein gewisses Interesse für solch alte Filme mitbringen, um sich den Film anschauen zu wollen.
Tricktechnisch darf man natürlich nicht viel erwarten, in Anbetracht der Tatsache, dass der Film aber fast 120 Jahre alt ist, ist dieser aber genial gemacht.

07/10

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Samtpfötchen - Die Kung-Fu Katze von Chinatown (1978)

(c) 2012 Imperial Pictures
Inhalt:

Yüh-Ling, genannt Samtpfötchen, ist ein bezauberndes Mädchen von 19 Jahren.
Sie lebt mit ihren Eltern in einem Vorort von Hong Kong und ist ebenso begeisterte Anhängerin des Kung-Fu wie der Untermieter Li, der sich eines Tages über ihre morgendlichen Übungen lustig macht.
Nach einer kleineren Auseinandersetzung entscheidet sich Samtpfötchen, Li in ihre Kung-fu_Schule mitzunehmen, die von dem bekannten Drunken-Master geleitet wird.
Durch eine Verwechslung gerät Li jedoch in den Verdacht, gestohlen zu haben.
Arbeitet er mit Schmugglern zusammen? (Quelle Imperial Pictures)



Meinung:

Samtpfötchen - Die Kung-Fu Katze von Chinatown ist Kung-Fu-Klaumauk der übelsten Sorte.
Mit übel mein ich an dieser Stelle aber nicht unbedingt schlecht.
Fans des Genres werden bei diesem Film sicherlich auf ihre Kosten kommen, mir gefiel der Film stellenweise sogar ziemlich gut, Leute, die ohnehin aber wenig mit Kung-Fu-Filmen anfangen können sollten um diesen Film aber lieber einen weiten Bogen machen.
Der Humor ist zwar stellenweise hart an der Grenze der Dämlichkeit und geht manchmal etwas zu sehr in Richtung sinnloser Klamauk, es gibt aber viele Szenen die Spaß machen und das Ruder noch rumreißen können.
Wirklich ernst nehmen sollte man den Film sowie die Geschichte, welche gut 30 Minuten brauch um so langsam an Fahrt zu gewinnen, allerdings nicht., diese dient ohnehin nur als Aufhänger der verschiedenen Gags und Kampfszenen.
Die Kampfszenen sind nett anzusehen, wiederholen sich aber schnell und wirken etwas zu sehr choreographiert
Auch die schauspielerischen Leistungen heben sich nicht vom Klaumauk ab.
Die Charakter haben absolut keine Tiefe, was bei dieser Art von Film absolut zu verschmerzen ist, zudem baut Sum Cheung viele seiner Gags auf die körperlichen Eigenschaften seiner Charaktere auf.
Da wären unteranderem der riesige Hüne, ein kleiner Zwerg, welcher später zu "Schildkröte" wird, ein Gangster, welcher sichtliche Probleme hat, mit beiden Augen gleichzeitig in eine Richtung zu gucken sowie ein riesiger Haufen an weiterer mehr oder weniger intelligenten Ganoven.
Yui An An als Samtpfötchen dagegen ist klasse und beherrscht ihre Kampfchoreografie, anders als viele andere weiblichen Heldinnen in ähnlichen Produktionen.
Auch über John Cheung als Kellner Li kann man nicht meckern, er macht seinen Part ebenfalls sehr gut.
Lediglich Yang Pan Pan hätte meiner Meinung nach etwas mehr Screentime gut getan.

Fazit:

Sehr alberner Kung-Fu-Klamauk, den man eigentlich nur als Fan wirklich gut finden wird.
Die meisten Szenen wirken auf westliche Zuschauer ohnehin eher befremdlich.
Mir persönlich hat der Film aber gefallen.

06/10

Dienstag, 16. Oktober 2012

Evil Dead Remake - Erste Bilder!

Die ersten abgeknipsten Fotos von neuen Evil Dead-Remake sind aufgetaucht.
ganz sicher bin ich mir noch nicht, was ich vom Remake halten soll.
Die Bilder versprechen aber einiges, sehen wunderbar düster und hart aus.
Doch das könnte echt was werden.














The Undead - Strigoi (2009)

(c) Schrödermedia HandelsgmbH
Inhalt:

Als die Dorfbewohner Constantin Tirescu umbrachten, da hielten sie dies für einen Akt der Gerechtigkeit. Als Vlad Cozma nach Hause zurückkehrt und von dem mysteriösen Todesfall hört, da ist er sicher, dass es sich um Mord handelt. Vlad geht der Sache auf den Grund und findet bald Hinweise darauf, dass die größten Landbesitzer der Gegend im wahrsten Sinne des Wortes zu Blutsaugern geworden sind. Und der Ex-Kommunist Constantin Tirescu? Der ist der Meinung, dass mit ein bisschen Blut alles einfach besser schmeckt… (Quelle: Schrödermedia HandelsgmbH)


Meinung:

Schaut man sich das Cover der deutschen DVD an, erwartet man einen klassischen und düsteren Vampirfilm, der in die gleiche Kerbe schlägt, wie die klassischen Hammer oder Universal Vampirfilme.
Gleich vorweg, sollte man mit dieser Erwartung an nden Film herangehen wird man bitter enttäuscht werden.
Vielmehr kann die britisch-rumänische Produktion The Undead - Strigoi eher als Drama mit trockenen Wortwitz angesehen werden.

(c) Schrödermedia HandelsgmbH
In Rumänien spielend und unterlegt mit wunderbar passender Folklore-Musik liefert uns der Film eine interessante Geschichte, welche vage an den rümanischen Strigoi-Glauben angelehnt ist.
Hierbei hält sich der Film allerdings nicht ganz genau an den klassischen Strigoi-Glauben, spielt aber auf die wichtigsten und bekanntesten Eckpfeiler dieses Vampirglaubens an.
Der Film braucht anfangs einige Zeit, um an Fahrt zu gewinnen, kann letzendlich aber durch seine skurillen Charaktere, seiner Location sowie seiner "Andersartigkeit" überzeugen und sich so ein wenig aus der großen Masse der aktuellen Vampirfilme abheben.
Allzu groß dürfte das Budget zwar nicht ausgefallen sein, handwerklich gibt es allerdings nichts zu bemängeln.


Fazit:

Alle, die europäischen Horrorproduktionen grundsätzlich nicht abgeneigt sind, können durchaus mal einen Blick riskieren.
The Undead - Strigoi ist zwar kein Meisterwerk, für zwischendurch aber ganz nette Kost, die einfach in seiner Art etwas anders ist.

(c) Schrödermedia HandelsgmbH


05/10

Montag, 15. Oktober 2012

Tagebuch einer Nymphomanin (2008)

(c) 3L Film GmbH & Co. KG.
Inhalt:

Valérie Tasso (Belén Fabra) kennt keine Hemmungen.
Schon von der ersten Berührung eines Mannes an weiß sie, dass sie anders ist. Seit sie mit 15 ihr Faible für Sex entdeckt hat, will sie mehr und nimmt sich was sich bietet, um ihre unbändige Lust zu stillen.
Es folgen unzählige Abenteuer mit Männern, immer auf der Suche nach dem nächsten Höhepunkt.
Für Val ist klar: Sex ist ihr Leben...
Um ihren eigenen Grenzen auszureizen und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, entschließt sie sich in die Welt des bezahlten Sex zu tauchen.
Schon bald wird Val zur beliebtesten Edel-Prostituierten der Stadt.
Doch gleichzeitig brennt in ihr die Sehnsucht nach wahrer Liebe...
(Quelle DVD-Cover/ (c) 3L Film GmbH & Co. KG.)



Meinung:

Christian Molinas Adaption von Valérie Tassos Bestseller Autobiographie Tagebuch einer Nymphomanin könnte viel mehr sein, verläuft sich aber in seinen dramaturgischen Schwächen und seinen banalen Logikfehlern.
Klingt der Titel eher wie ein schmuddeliger Pornofilm, handelt es sich hierbei tatsächlich um spanisches Erotikdrama mit einer Prise Romantik.
Valéries Geschichte ist dabei grob in drei Teilen unterteilt.

(c) 3L Film GmbH & Co. KG.

Der erste große Abschnitt behandelt Valéries erstes Mal, welches sie mit 15 Jahren hatte.
Dabei wird näher auf ihre Gefühle eingegangen, auf ihre Ängste und auf ihre Nymphonie und wie diese sich entwickelt hat.
Dabei stellen wir fest, dass Valérie geprägt von Zweifel, Selbsthass und Sehnsucht nach wahrer Liebe ist.
Zudem plagt sie die immerwährende Angst vor dem Alleinsein.
Zudem versucht Sie verkrampft sich der gesellschaftlichen Normen anzupassen und hält sich selbst für unnormal, da sie anders als andere, normale Frauen ist.
Ihre Großmutter und gleichzeitig wichtigste Bezugsperson rät ihr, ihr Leben so zu leben, wie sie es glücklich macht.
Durch den plötzlichen Tod ihrer Großmutter und Verlust ihres Jobs verliert Valérie langsam die Orientierung und sehnt sich umso mehr nach wahrer Liebe...


(c) 3L Film GmbH & Co. KG.




Diese denkt sie gefunden zu haben, als sie bei einem Vorstellungsgespräch für einen neuen Job den Geschäftsmann Jaime (Leonardo Sbaraglia) kennenlernt.

Sie lässt sich von ihm zu einem Drink einladen und verliebt sich in ihn, um anschließend überstürzt mit ihm in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen.
Valérie ist sich sicher, ihre wahre Liebe mit diesem Mann gefunden zu haben und so sieht sie auch darüber hinweg, dass Jaime es nicht schafft sie sexuell zu befriedigen.
Wahre Liebe scheint also wichtiger zu sein, als sexuelle Befriedigung, was ziemlich banal und unlogisch klingt, behalten wir im Hinterkopf, dass es sich doch um eine Nymphomanin handelt.
Sexuell frustriert und den ständigen  Eifersuchtsattacken ihres Freundes ausgesetzt merkt sie, dass ihr die Beziehung mit Jaime nicht gut bekommt und beschließt ihn zu verlassen, obwohl Valérie Jaime immernoch liebt.
Mit Hilfe ihrer besten Freundin schafft sie es aber Jaime zu verlassen.

(c) 3L Film GmbH & Co. KG.

Im dritten Abschnitt fällt der lieben Valérie dann wieder ein, dass Sex ja wesentlich besser ist als Liebe und beschließt einen Job in einem Edelbordell anzunehmen.
Gefiel ihr dies anfangs noch gut, sieht sie sich später immer mehr mit widerlichen Freiern konfrontiert.
An dieser Stelle wird  wird natürlich tief in der Klischeé-Kiste gegriffen und allerlei ekelhaftes Männer-Gesocks hervorgekramt.
Männer kommen generell im ganzen Film nicht wirklich gut weg, ohnehin entsprechen sämtliche Charaktere enstsprechenden Rollenklischeés.
Sei es von der schönen Nymphomanin, die von allen begehrt wird, über die besten Freundin von Valérie, die das nicht sonderlich hübsche, etwas dicke und verklemmte Mauerblümchen darstellt bishin zu den widerlichen und notgeilen Männern, kaum ein banales Klischeé wird hierbei ausgelassen.

(c) 3L Film GmbH & Co. KG.
 Fazit:

Der Film hat definitiv mit seinen Klischeés zu kämpfen, hat aber auch gewissen Momente und ist kein kompletter Reinfall.
Wenn man ehrlich ist, weiß der Film, wenn man über seine klischeéhafte Darstellung und ein paar kleinen Ungereimtheiten hinweg sieht, durchaus zu gefallen.
Gerade durch diese Schwächen wird einiges an Potenzial verschenkt, denn dieses hatte der Film auf jeden Fall.
Kleiner Wehrmutstropfen: Belén Fabra sieht nicht nur klasse aus, sondern macht auch ihre Aufgabe als Schauspielerin ganz ordentlich

05/10

Freitag, 12. Oktober 2012

Slow Torture Puke Chamber! (2010)

(c) 2010 Unearthed Films
Meinung:

Der dritte und letzte Teil von Lucifer Valentines Vomit Gore-Trilogie ist, wie auch seine beiden Vorgänger, wieder rein handwerklich ziemlich professionell gemacht, hebt sich aber ganz besonders negativ von eben diesen beiden ab.
Konnte der erste Teil durch seinen grandiosen Einsatz von Verzerrungen und Filtern begeistern und Teil 2 immerhin noch durch seine harten und gut gemachten Splatter-Effekte einiges reißen, ist Slow Torture Puke Chamber einfach nur noch ekelhaft, abstoßend und zutiefst pervers.
Valentine schraubt den Einsatz seiner experimentellen Filmtechniken bis auf ein Mindestmaß zurück, übertreibt es dafür umso mehr mit Kotz- und Urin-Szenen, die die beiden Vorgänger um Längen schlagen.


Anders als ReGOREgitated Sacrifice gibt es lediglich eineSplatterszene die Bestandteil einer knapp 20 qualvollen Minuten dauernden "Newborn-Porn"-Szene ist, die die überall so heiß diskutierte "Newborn-Porn"-Szene aus A Serbian Film wie liebevolles Kuscheln aussehen lässt.
Beide Filme sind übrigens von 2010, vielleicht hat das ja was zu bedeuten...
Besagte Szene aus Slow Torture Puke Chamber ist so ekelhaft, abstoßend, pervers, menschenunwürdig und moralisch verwerflich, dass ich kurz davor war, den Film abzuschalten.
Das die deutschen Jugendschützer hier noch nicht auf die Barrikaden gegangen sind, ist echt verwunderlich, aber vermutlich ist der Film einfach zu unbekannt...

Fazit:

Definitiv ein Film den ich mir nie wieder ansehen werde.


01/10

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Zombie Nosh (1988)

(c) Cult Movie Entertainment
Inhalt:

Eine Gruppe von Jugendlichen möchte in einem Wald eine wilde Party mit Sex und Alkohol feiern.
Zur gleichen Zeit entdeckt ein Farmer nicht weit entfernt ein altes Grab mit einer Warnung, dass in ihm das Böse ruht.
Unbeeindruckt öffnet er das Grab und das Grauen nimmt seinen Lauf...





Meinung:

Bill Hinzman, vielen bekannt als Zombie aus George A. Romero's Night of the living Dead kehrt zurück - als Zombie.
Doch dieses Mal übernimmt Hinzman nicht nur die Rolle des garstigen Zombies, er zeichnet sich für diesen Low-Budget-Film auch noch verantwortlich und nimmt bequem Platz auf dem Regiestuhl.
Dabei bin ich mir absolut nicht sicher, ob Hinzman mit Zombie Nosh (oder auch Flesh Eater - Revenge of the living Dead) eine ehrfürchtige Huldigung an Night of the living Dead abliefern wollte, oder einfach nur verdammt dreist abgekupfert hat.

Dies tut an sich allerdings nicht wirklich was zur Sache.
Die Geschichte ist ziemlich banal und dient einzig und allein ein wenig Sex, Brüste und eine Menge Gore zu zeigen.
Den Sex und die Brüste kann man getrost vergessen, vorallem dank der Dauerwellen-Frisuren der Schauspielerinnen die, für meinen Geschmack, etwas zu sehr 80er-Jahre sind.
Wirklich trumpfen kann der Film nämlich mit seinen Unmengen an Splatter- und Goreszenen welche, bedenkt man, dass es sich hier wirklich um einen Low-Budget-Film handelt, sehr gut umgesetzt wurden.
Die Musik ist wunderbar atmospährisch und passt perfekt zu einem Zombiefilm.
Abgesehen von den gelungenen Effekten und dem Soundtrack bietet der Film leider nichts, was ihn positiv von der Masse der zig anderen Zombiefilme abhebt.
Die Schauspieler agieren eindimensional und emotionslos und die Dialoge sind strunzhohl.

Die deutsche Synchronisation schießt den Vogel allerdings in jeglicher Hinsicht ab.
Pornosynchro galore, die Synchronsprecher hören sich allesamt emotionslos und gelangweilt an (warum sollte man auch Emotionen zeigen, wenn man von Zombies attakiert wird? - Was ein Quatsch.), die Dialoge sind noch dümmer und teilweise wird ein und die selbe Synchronsprecherin für drei verschiedene Rollen benutzt (wenn ich mich nicht irre handelt es sich dabei um Mila Kunis aktuelle deutsche Synchronstimme gesprochen von Anja Stadlober, allerdings habe ich leider keine Quellen dafür finden können.)

Fazit:

Insgesamt ein ganz netter Low-Budget-Film den man sich in großer Runde mit ganz viel Bier sicher ganz gut anschauen kann, oder aber auch, wenn man auf Amateurfilme steht und in der Hinsicht eh schon vollkommen abgebrüht ist.
Die Gore-Effekte sind super, der Rest eigentlich schon wieder so schlecht, dass es wieder lustig ist.
Ich für meinen Teil hätte meinen Abend auch schlimmer verbringen können.

05/10

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Gewinnspiel "Die Rache der Königscobra"

Passend zur bevorstehenden Veröffentlichung des Films "Die Rache der Königskobra" am 31.10.2012 verlose ich in Zusammenarbeit mit Schröder Medien je eine von insgesamt drei DVDs zum Film.

(c) Schrödermedia HandelsgmbH
Alles was ihr dazu tun müsst, ist diesen Beitrag unten in der Leiste entweder per Facebook, oder Twitter zu teilen.
Anschließend noch eure E Mail-Adresse als Kommentar eintragen (wird nicht veröffentlicht!) und fertig.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
Ausgewählt wird der Gewinner per Los, um teilnehmen zu können musst ihr mindestens 16 Jahre alt sein sowie in Deutschland wohnen.
Das Gewinnspiel endet am 07.11.2012, die Gewinner werden per E Mail von mir benachrichtigt.


Das Gewinnspiel ist vorbei!
Gewonnen haben:

Gregor K. aus Braunschweig
Tobias G. aus Geslenkirchen 
Frank S. aus Salzwedel

Herzlichen Glückwunsch!


Freitag, 5. Oktober 2012

ReGOREgitated Sacrifice (2007)

(c) 2010 Unearthed Films
Inhalt:

Der zweite Teil der Vomit Gore-Trilogie von Lucifer Valentine knüpft nahtlos an das Ende des Erstlings an.
Nachdem sich Angela Aberdeen in einer Badewanne das Leben genommen hat, erzählt der Film von ihrer Reise ins Jenseits.
Dabei wird sie Zeuge grauenvoller Morde, die alle in Verbindung mit ihrem Leben stehen und sie wird mit ihren eigenen inneren Dämonen konfrontiert.



Meinung:

Wie auch schon beim ersten Teil wird die Story wieder kaum durch den eigentlichen Film ersichtlich, auch hier empfiehlt es sich, sich nach dem Film noch sämtliches Bonus-Material zu Gemüte zu führen.
Ameara LaVey als Angela Aberdeen tritt dieses Mal ein wenig in den Hintergrund (was wahrscheinlich zum Teil auch daran liegt, dass sie bei den Dreharbeiten schwanger war), so wird das Hauptaugenmerk auf zwei Zwillinge gelegt, auch bekannt als die "The Black Angels Of Hell" welche im Film die gespaltene Persönlichkeit von Angela und ihre inneren bösen Dämonen darstellen sollen.

(c) 2007 Kingdom of Hell Productions, INC.
Das der Film wieder ein Experimentalfilm ist, wird schnell klar.
Lucifer Valentine arbeitet wieder viel mit verschiedenen Farb- und Bildeffekten, viel mit verschiedenen Kameraeinstellungen und Montage sowie atemberaubenden Geräuscheffekten, die eine unglaublich intensive und bedrückende Atmosphäre erzeugen, wie ich sie selten bei einem Film erlebt habe.
Stellenweise überkam mich ein so bedrückendes und unangenehmes Gefühl, dass ich kurz davor war den Film auszuschalten - und das alles nur durch die Soundkulisse!
Glücklicherweise hat Valentine dieses Mal aber weniger auf Stimmenverzerrung gesetzt, was in seinem Vorgängerfilm nach einiger Zeit etwas ermüdend wurde.
Technisch ist  ReGOREgitated Sacrifice damit auf einem genauso hohen, professionellen Niveau wie Slaughtered Vomit Dolls .
Sein Handwerk versteht der werte Herr Valentine auf jeden Fall, einfach Meisterhaft.
Auch die Splatterszenen und Morde sind ebenso professionell wie im Vorgänger, teilweise sogar noch um einiges härter, es wird enthauptet, Därme entfernt sowie eine Spinne vaginal eingeführt.
Näher geh ich auf die einzelnen Szenen nicht ein, technisch aber wieder ganz große Klasse.

Wo wir bei den negativen Punkten angelangt wären.
Wie auch schon in Slaughtered Vomit Dolls wird wieder jede nur denkbare Situation von Valentine dazu genutzt eine große Kotzorgie zu zelebrieren.
Gut, dass Valentine emetophil ist wissen wir ja bereits, allerdings sind diese Szenen für Leute ohne diese sexuelle Vorliebe (wie meine Wenigkeit und die meisten anderen Menschen) wieder nur schwer zu ertragen.
Unglücklicherweise setzt Valentine mit unappetitlichen Urin-Szenen die Messlatte noch um einiges höher.

Fazit:

Technisch wieder ganz große Klasse, die Fetisch-Szenen verhindern, dass der Film wirklich gefallen könnte.

04/10