Mittwoch, 3. Oktober 2012

Slaughtered Vomit Dolls (2005)

(c) 2009 Unearthed Films
Inhalt:

Die 13-jährige Angela Aberdeen läuft von zu Hause weg, nachdem sie die benachbarte Kirche in Brand gesteckt hat und arbeitet nun in einem Striplokal mit dem Wunsch genügend Geld zusammenszusparen um wieder zur Schule gehen zu können.
Nun mit 19 Jahren leidet Angela unter Bullemie, ist drogenabhängig und verdient sich ihr Geld dadurch, dass sie sich prostituiert.
Ihr bester Kunde ist ein Mann namens "Henry" welcher Serienkiller ist.
Sie gibt sich Satan hin und durchlebt eine qualvolle Tortur aus Hirngespinnsten und Träumen die ihren Höhepunkt in ihrem Suizid finden.

Meinung:

Die Geschichte des Films ist unter keinen Umständen für einen normalen Zuschauer ersichtlich, der "nur" den Film schaut.
Vielmehr muss man, um den Film als ganzes Werk zu verstehen, weiter nachforschen.
Es gibt zig Interviews auf Youtube oder in Foren , die Aufschluss darüber geben, was sich der Regisseur Lucifer Valentine überhaupt dabei gedacht hat (sehr sympatischer und netter Mensch übrigens).
Wichtig ist hierbei auch Valentines Vergangenheit und die Beziehung zu seiner Schwester sowie die Lebensumstände der Hauptdarstellerin Ameara LaVey.

(c) 2006 Kingdom of Hell Productions, INC.
Lucifer Valentine wuchs in Südafrika als Sohn zweier Satanisten auf.
Seine Schwester Cinderella war von Geburt an fast blind und konnte ihre Umwelt nur schemenhaft erkennen, zudem litt sie unter ADS.
Diese Krankheit machte sich dadurch bemerksam, dass sie häufig in fremden, unverständlichen Sprachen sprach, ihre Stimme entweder unnatürlich schrill und hoch, tief und männlich oder animalisch klang.
Teilweise sprach sie aber auch rückwärts oder extrem langsam, teilweise verzerrte sie einzelne Sätze auf eine Länge von mehreren Minuten, dies lässt Valentine später in seinem Film einfließen, indem er fast sämtliche Stimmen verzerrt und bearbeitet.
Valentine war ihr einziger Bezugspartner, da die Eltern häufig aus beruflichen Gründen keine Zeit hatten und so kam es, dass Valentine sich hauptsächlich um seine kleine Schwester kümmerte und so die wichtigste Person in ihren Leben wurde.
Dadurch, dass er die wichtigste Person in Cinderellas Leben war, entwickelte sich zwischen den beiden eine inzestuöse Liebesbeziehung.
Ein weiterer wichtiger Begleiter im Leben der beiden war Valentines Kamera, mit dem er unzählige Videos seiner kleinen Schwester machte.

Als Lucifer Valentine älter wurde überkam ihn die Lust zu reisen und so besuchte er die verschiedensten Länder und Städte der Welt, unteranderem auch Helsinki in Finnland.
Diese Station in seinem Leben ist ebenfalls, wie das Verhaltnis zu seiner Schwester, sehr prägend für seinen Film "Slaughtered Vomit Dolls", da er hier zum ersten Mal mit den europäischen Fetisch-Hardcore-Pornos von MaxHardcore in Berührung kommt.
In Interviews verrät er, dass er durch die "Puke-Fucking"-Pornofilme von MaxHardcore festgestellt hat, dass er emetophil war, also sexuelle Erregung durch Erbrechen und Erbrochenen bezieht.

(c) 2006 Kingdom of Hell Productions, INC.
Die dritte wichtige Station in seinem Leben war eine Reise nach Kanada.
In Kanada lernte er Ameara LaVey kennen, eine drogenabhängige 19 Jahre alte Stripperin und Pornodarstellerin.
Valentine fing, obwohl er seine Schwester immernoch liebte, eine Beziehung mit Ameara an, da er für sie ebenfalls anfing Gefühle zu entwickeln.
Nach einem Streit mit ihrem leiblichen Vater wurde Ameara obdachlos und Lucifer Valentine nahm sie bei sich auf, unter der Bedingung, dass sie alles tun musste, was er von ihr verlangte und er sie bei allem 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche filmen durfte.
Viele dieser Aufnahmen fanden später ihren Weg in den Film.

Diese drei Stationen in Valentines Leben bilden somit quasi die Eckpfeiler und Hauptinsperationen für seinen Film.
Um den Film ganz zu verstehen sollte man sich allerdings über das Internet und mit Hilfe des Zusatzmaterials auf der DVD zusätzlich informieren.

Um nun zum wesentlichen zu kommen, zum Film an sich.
Lucifer Valentine spielt mit extrem vielen verschiedenen Arten von Filtern und Effekten.
Es werden Stimmen verzerrt, Bilder extrem weichgezeichnet und soweit es geht verfremdet, dadurch wirkt der ganze Film äußerst surreal, was ihm zu Gute kommt, da er so immerhin etwas erträglicher wird.
Dabei musste ich immer an den japanischen Horrorfilm "Hausu" denken.
Durch die ganzen Verfremdungen, bizarren Farbkontraste wirkt der Film sehr experiementell und künstlerisch.
Eine gewisse Professionalität kann man dem Film überdies nicht absprechen, obwohl mit einer Handkamera gefilmt wurde und das Budget wohl sehr gering ausgefallen sein dürfte, sieht das Bild gut und hochwertig aus.
In Anbetracht dieser Tatsache muss man eigentlich sogar zugeben, dass die Effekte genial sind, vorallem die Splattereffekte sind hart und sehen echt verdammt real aus.
Hier hat Lucifer Valentine also ganze Arbeit geleistet.
Und wo wir beim Thema Gewalt wären, im Zeitalter wo kaum noch ein Film durch Gewalt die Horrorzuschauer schockieren kann verbindet Valentine einfach harte Gewaltszenen mit seiner persönlichen Vorliebe für Erbrochenes und kreiert so mal eben ein komplett neues Genre "Vomit-Gore".
Und das der werte Herr Valentine, so wie auch alle anderen beteiligten Schauspieler, emetophil sind merkt man relativ schnell.
So wird regelmäßig freudig die Entleerung des Magens genüsslich und in qualvoller Slow-Motion zelebriert.
Mal munter auf einen Glastisch, mal in einen zuvor geöffneten Schädel oder auch in einen Bierkrug um diesen anschließend wieder zu leeren.
Diese Szenen sind zum Leidwesen der meisten Zuschauer leider nicht gestellt sondern vollkommen echt.
Um das Erbrochene rot zu färben sollen die Schauspieler übrigens Holzkohle gegessen haben, um Giftstoffe im Magen anzusammeln, ob's stimmt kann ich leider nicht beurteilen.


(c) 2006 Kingdom of Hell Productions, INC.
Fazit:

Ob man "Vomit Gore"-Filme nun sehen möchte oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden, mein Fall sind sie nicht.
Allerdings muss ich zugeben, dass mir der Film, abgesehen von den Kotzszenen zwischendurch, eigentlich ganz gut gefallen hat.
Mir gefiel das Surreale und die professionelle Art, mit der Lucifer Valentine den Film gemacht hat.
Man muss den Film, wenn man überhaupt bereit ist, ihm eine Chance zu geben, wirklich objektiv gegenübertreten.
Denn wenn man fair ist, ist der Film wirklich gut gemacht, lediglich die vielen Kotzszenen sind, zumindest für mich, unnötig, der Rest gefiel mir aber sehr.

Ein zweites Mal werde ich mir den Film wohl kaum anschauen, da der Film aber Teil einer Trilogie ist, werde ich den anderen beiden aber auch eine Chance geben.

Bei einer eindeutigen Bewertung tue ich mich echt schwer, ohne die besagten Kotzszenen würde der Film sicherlich 08 von 10 Punkten bekommen, diese Szenen stören mich allerdings sehr, daher würde ich den Film eher mit 05 von 10 Punkten bewerten.




Dienstag, 2. Oktober 2012

Cannibal Diner (2012)

© 2012 Mondaymovies International. All rights reserved.
Inhalt:

Was die Nachwuchs-Models Kati (Alexandra Lesch) und Tanja (Kristina Rohder, Miss Universe Germany 2010) als ausgelassene Geburtstagsparty für Katis jüngere Schwester Celine (Lara Baum) geplant haben, entwickelt sich zu einem grausamen Albtraum.

Während auf dem Zeltplatz ein Partygast nach dem Anderen verschwindet, verfährt sich Kati auf dem Weg in die tiefsten Wälder.
Als dann auch noch ihr Wagen gestohlen wird und sie auf Rat einer Landstreicherin (Jessica Klauss) ein Sperrgebiet durchwandert, gerät sie in die Fänge einer grausamen Kannibalenfamilie, die ihren Tisch schon längst gedeckt hat und nach neuen Fleisch giert... (Quelle: Mondaymovies International)
 

Meinung:
© 2012 Mondaymovies International. All rights reserved.

Cannibal Diner ist der zweite Film von Frank W. Montag, welcher sich auch schon 2007 durch den deutschen Amateurfilm "Slasher" auf sich aufmerksam machte.
Wie bei vielen Backwood-Slashern ist auch bei Cannibal Diner die Story schnell erzählt, wobei dieser wie so oft aber auch nur als Aufhänger dient und nicht weiter wichtig ist.
Die Schauspieler machen ihre Arbeit größtenteils ganz gut, lediglich Lara Baum als Celine bietet uns Overacting in Reinform, dies schieben wir aber einfach mal auf ihr noch junges Alter.
Zu begeistern wissen dagegen Jessica Klauss, die einen Auftritt als Whisky-trinkende Hinterwäldler-Landstreicherin hat und so zumindest für einen Lacher sorgen kann sowie die Kinderdarstellerin die mit einen der besten Stellen im Film einnimmt.
Die Hauptdarstellerin Alexandra Lesch scheint sich gut in ihre Rolle eingespielt zu haben, hatte aber gewisse Probleme die Dialoge glaubhaft rüberzubringen, stört allerdings nicht allzusehr, da bis auf ein paar Flüchen im Verlauf des Films immer weniger gesprochen wird und dabei lieber versucht wird eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen.
Wo wir bei der Atmospäre wären - diese ist teilweise echt bedrückend und unheimlich geworden, was vorallem an der Wahl des alten Farbikgebäudes als Location liegt.
Die bedrückende Atmosphäre findet ihren Höhepunkt in dem sehr stark an [REC] erinnernde Handkamera-Szene.
Statt harten Splattereffekten wird hier ebenfalls mehr auf Atmosphäre gesetzt, was die niedrige FSK 16-Freigabe erklärt.
Es gibt zwar Splatter-Effekte, diese sind aber recht zahm und werden kaum einen Horrorfan schocken.
Für die Musikauswahl zeigte sich ebenfalls Frank W. Montag zuständig, diese ist wirklich verdammt gut und trägt maßgeblich zur beklemmenden Grundstimmung bei, ist aber teilweise etwas zu viel und wirkt "epischer" als es zum Film passt.



Fazit:

Man merkt dem Film sein geringes Budget definitiv an, allerdings merkt man auch, dass eine ganze Portion Herzblut in den Film geflossen ist.
Die Schauspielerinnen machen ihre Arbeit größtenteils ganz gut und sind allesamt ganz hübsch anzusehen.
Es wird wenig gesprochen, dafür aber viel geflucht und geschrien.
Neu macht Cannibal Diner sicherlich nichts, er hat seine Schwächen und Logikfehler, für Fans deutscher Filme könnte er aber dennoch ein Blick wert sein.

© 2012 Mondaymovies International. All rights reserved.
05/10


Bundesstart in Deutschland ist der 18.10.2012!




Sonntag, 30. September 2012

Dolly Dearest (1992)


Quelle: unbekannt

Inhalt:

Alles begann mit dem Umzug der Familie Wade nach Mexiko, wo Vater Eliot eine alte Puppenfabrik wiederaufbauen will.
Einer alten Sage nach, liegt dort in einer Gruft das leibhaftige Böse gefangen - die Brut des Teufels.
Als Tochter Jessica in der Fabrikhalle einige Puppen entdeckt, schließt sie eine sofort in ihr Herz.
Zur gleichen Zeit öffnet ein Archäologe die teuflische Gruft. 
Eiskalter roter Nebel verlßt die Grabstätte.
Kurz darauf wird ein Wachmann der Fabrik Opfer eines bestialischen Mordes.
In der Nacht hört die Mutte, dass Jessica mit ihrer Puppe spricht - und die Puppe antwortet.
Sie lebt - und in ihr vereinigt sich die Kraft des leibhaftigen Bösen.
Als die Familie versucht, Jessica von der Puppe zu trennen, werden auch die anderen Puppen zu grausamen, mörderischen Bestien... (Quelle: VHS-Cover)


 

Quelle: unbekannt
Meinung:

Dolly Dearest ist ein solider "weiblicher" Puppenhorrorfilm der stark an Chucky die Mörderpuppe erinnert und als das eben weibliche Pendant dazu gesehen werden kann.
Weiblich nicht nur in der Hinsicht, dass in Dolly Dearest die bosartige Puppe weiblich ist, auch das Kind ist anders als in der Chucky-Reihe eben kein Junge, sondern ein kleines Mädchen.
Und auch bei der Regie war eine Frau am Werk, was allein deshalb schon erwähnenswert ist, da Frauen im Horrorgenre eher selten hinter der Kamera stehen.

Doch wie macht sich Maria Lease so als Regisseurin?
Meiner Meinung nach ganz gut.
Ihr Beitrag zur Puppen-Horror-Welt fällt zwar deutlich blutleerer und deutlich milder als andere Puppenhorrorfilme wie die Chucky-Reihe oder die Puppet Master-Filme aus, weiß dadurch aber durch eine schöne Atmosphäre sowie guten Puppeneffekten zu begeistern.

Der Spannungsbogen wird zwar nur langsam, dafür aber konsequent aufgebaut, wobei sich die Geschichte natürlich nicht sonderlich von anderen Filmen abhebt.
Zum einmaligen Sehen reicht der Film vollkommen aus und Puppenhorrorfilm-Fans dürften ebenfalls ihren Spaß an dieser längst vergessenen Genre-Perle haben.


Leider gibt es den Film in Deutschland nur als alte VHS, eine DVD ist lediglich in den USA bei Lionsgate erschienen.

Quelle: unbekannt

07/10

Samstag, 29. September 2012

Der Chaos-Dad (2012)

(c) Sony Pictures
Inhalt: 

Donny (Adam Sandler) ist ein verantwortungsloser Playboy, der sein Leben in vollen Zügen genießt. Schon als Teenager hatte er es faustdick hinter den Ohren: Er zeugte ein Kind mit seiner Lehrerin, das er anschließend alleine aufzog – allerdings auf recht unkonventionelle Art. An seinem 18. Geburtstag zog Todd (Andy Samberg) bei seinem Vater aus. Danach trennten sich ihre Wege für mehrere Jahre. Jetzt, am Vorabend seiner Hochzeit, hat Todd ein Problem, denn sein chaotischer Vater taucht plötzlich uneingeladen bei ihm und seiner Verlobten (Leighton Meester) auf und setzt damit eine unvorhersehbare Kettenreaktion in Gang. Weil Donny hohe Steuerschulden hat, hofft er, sein Sohn - aus dem ein erfolgreicher Hedgefonds-Manager geworden ist - könne ihm aus der Patsche helfen. Daher versucht er alles, um wieder ein gutes Verhältnis zu Todd aufzubauen. Doch das ist nicht so einfach, denn Donny muss sich eingestehen, dass er in der Vaterrolle eine ziemliche Fehlbesetzung war... 




Meinung:
(c) Sony Pictures

Überall in den unendlichen Weiten des Internets scheint die große Masse einstimmig der gleichen Meinung zu sein - Adam Sandlers Zeit als Comedy-Star ist vorbei.
Bei vielen Leuten ist Sandler seit seinem vorletzten Film "Jack und Jill" ziemlich unten durch.
Zugegeben, ich bin schon seit Ewigkeiten riesiger Adam Sandler-Fan, so war Jack und Jill auch für mich ein wenig enttäuschend.
Viele Fans sind seitdem ziemlich verärgert und gehen mit dieser Stimmung nun ins Kino um sich Sandlers neuen Film anzuschauen, was definitiv ein Fehler ist.
Geht man mit so einer Stimmung ins Kino, wird man den Film nicht mögen, so ist es auch zu erklären, dass die meisten Kritiken ebenso negativ ausfallen wie letztes Jahr schon zu Jack und Jill.


(c) Sony Pictures
Geht man aber ohne hohe Erwartungen an den Film heran und vergleicht "Der Chaos-Dad" nicht mit Sandlers früheren Filmen kann man sich durchaus 114 Minuten lang unterhalten lassen.
Allerdings muss hierbei gesagt sein, dass der Humor wie auch bei Jack und Jill ein komplett anderer ist.
Der Film ist zynisch, infantil, vulgär, obzön und derb, also absolut kein Vergleich zu den lieben, warmherzigen und etwas "blöden" Filmen aus Sandlers Glanzzeit, die die Fans so lieben.
Die Story ist recht dünn und hangelt sich mehr von einen Gag zum anderen, die teilweise Rohrkreperier sind, teilweise aber auch den ganzen Kinosaal zum Lachen gebracht haben.
Eine gewisse Vorliebe für diesen politisch nicht ganz korrekten Humor den Sandler mittlerweile für sich entdeckt hat muss man aber schon mitbringen.

Was lernen wir daraus?
Adam Sandlers beste Zeiten scheinen definitiv vorbei zu sein, was schade ist, allerdings kann man mit dem Film dennoch seinen Spaß haben, wenn man an diesen nicht allzu hohe Erwartungen setzt.
Mehr als einmal anschauen brauch man sich den Film wahrscheinlich aber nicht, da die Gags wohl nur beim ersten Mal lustig sind.
Ein zweites Mal würde ich mir den Film als sehr langatmig und ermüdend vorstellen.



06/10

Freitag, 28. September 2012

Batman: The Dark Knight Returns - Part 1 (2012)

(c) Warner
Inhalt:

Eine weitere Nacht bricht an über Gotham City und der Dunkelheit kommen auch das Verbrechen und die Niederträchtigkeit aus den dunklen Ecken hervergekrochen.
Batman und die anderen Superhelden sind nur noch die verblasste Erinnerungen; Gewalt und Verzweiflung prägen die Gegenwart Gotham City.
Doch als der mittlerweile wieder in die Gesellschaft integrierte Harvey "Two Face" Dent aus seinem Leben ausbricht und es gegen Korruption und Verbrechen eintauscht, legt der gealterte und abgekämpfte Bruce Wayne ein weitere Mal Maske und Umhang an. (Quelle: Blu Ray-Cover)






Meinung:

(c) Warner
Bei "Batman: The Dark Knight Returns" handelt es sich um die Umsetzung von Frank Millers grandiosen "Dark Knight Returns" - Comic durch die Batman 1986 ein riesiges Comeback feiern konnte.
Millers Geschichte wurde in zwei Teile aufgeteilt, wobei der Fokus im ersten Teil auf die Rückkehr vom sichtlich gealterten Bruce Wayne als Batman liegt, sowie die Einführung des neuen Robin sowie den Kampf gegen die Mutanten.
Der zweite Teil der Geschichte in dem es dann mehr um den Joker, Superman und Catwoman gehen wird, wurde von Warner für 2013 angekündigt.Die Verfilmung kommt nicht ganz an die Comic-Vorlage heran, ist aber qualitativ sowie von der Synchronisation sehr gelungen.


(c) Warner
Das Bild ist super unterscheidet sich vom Stil her aber stark vom Comic und ähnelt stark den anderen, aktuellen, animierten DC-Filmen, was dem ein oder anderen Fan etwas stören könnte.
Batman kommt unfassbar hart, brutal daher und versprüht seinen gewohnten, wunderbar düsteren Charme.
Der zynische und politische Unterton, der die Vorlage zu dem phänomenalen Meisterwerk gemacht hat, die sie ist, kommt im Film leider nicht zur Geltung, da bleibt der Film recht zahm.
Insgesamt eine wirklich gute Umsetzung, die zwar ein paar Schwächen hat, aber jedem Batman-Fan gefallen sollte.

"Ich bin Batman!"
(c) Warner  

08/10

The Dark Knight Rises Limited Edition

Als ich die Nachrichten grade gelesen habe, hab ich mich doch fast nass gemacht vor Freude.
Warner bringt, wie es momentan für viele Filme ja üblich geworden ist, auch für Nolans Batman-Finale eine Limited Edition raus und die hat es echt in sich.

Die Box wird neben der Blu Ray eine DVD und eine Ultraviolet-Kopie beinhalten.

Natürlich gibt es noch einiges an Bonusmaterial, unteranderem 17 Featurettes, Art-Galerien, Trailer, eine Doku über das Batmobil und noch viel mehr Kram, der das Herz eines jeden Batman-Fans höherschlägen lässt.

Das geilste ist aber die Box an sich, die der Maske des zweiten Teaser-Posters nachempfunden ist.
Ich hoffe wirklich sehr, dass Warner die Box in Deutschland auch auf den Markt wirft.

(c) Warner

(c) Warner



Erscheinen wird die Box in den Staaten am 04. Dezember diesen Jahres.

Quelle

Montag, 24. September 2012

Gewinnspiel

Gewinnspiel! Gewinnspiel! Gewinnspiel! Yay!
Zu gewinnen gibt es die DVD zu "Der Todesschlag der Stahlfinger".
Alles was ihr dazu tun müsst ist einfach diesen Post unten in der Leiste über Facebook zu teilen und einen Kommentar mit eurer E-Mail-Adresse hinterlassen.
Die Kommentare werden nicht freigeschaltet, sodass eure E-Mail-Adresse nicht öffentlich wird.
Der Gewinner wird durch Zufall ermittelt.
Das Gewinnspiel endet am 31. Oktober 2012, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



Das Gewinnspiel ist vorbei!
Gewonnen hat Michael T. aus Lünen, herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 23. September 2012

Resident Evil: Retribution (2012)

Gleich vorweg, ich war noch nie ein sonderlich großer Fan der Resident Evil-Verfilmungen, vorallem die wirklich grottigen CGI-Effekte im ersten Teil haben mich immer sehr gestört.
Genrell gefiel mir der vierte Teil noch mit am besten, der fünfte Teil stellt, für mich persönlich, den absoluten Tiefpunkt der Reihe da (Teil 1 war von der Story zumindest noch ganz gut, da störten mich nur die grauenvollen Effekte).

Teil 5 beginnt mit einer wirklich schönen Slow-Motion, genrell sind die Effekte im aktuellen Resident Evil-Ableger echt gelungen und bedeutend besser als im vierten Teil, in dem das ganze noch irgendwie unausgereift war.
Die 3D-Effekte sind auch gut, keine Doppelkonturen, nichts ist störend unscharf (wobei es eine Stelle gab, die mir ein wenig schwammig vorkam) und die Tiefenwirkung war echt in Ordnung.
Audiovisuell bekommt man wirklich einiges geboten, der Sound ist Bombe und der Bass erst.
Hier liegt aber mein großes Manko, zwar ist audiovisuell alles vollkommen zufriedenstellend, aber abgesehen von einem vollkommenden Action-Overkill kommt nichts mehr.
Der Film jagt von einer Action-Sequenz zur nächsten, ohne dabei wirklich ein paar ruhige Momente einzubauen, die mir wirklich gefehlt haben.
Schlimmer gemacht hat das Ganze die vollkommen sinnfreie und strunzhole Geschichte  die entweder hinten und vorne nur so vor Logiklöchern wimmelt, oder sich mir einfach nur nicht erschließt.
Genrell scheint Anderson mehr wert auf Effekte als auf Story gelegt zu haben.
Anders kann ich mir den Müll beim besten Willen nicht erklären.
Auch wie emotionslos und blass die meisten Charaktere geblieben sind hat mich sehr gestört.

Was mich ebenfalls richtig stört und jetzt kommen Spoiler:

Diese ganze Geschichte rund um's Klonen, die (ich meine im dritten Teil schon angedeutet wurde) schießt einfach den Vogel ab.
Charaktere die schon längst tot waren, tauchen einfach wieder auf, sterben, tauchen dann aber mit einer anderen eingepflanzten Erinnerung wieder auf und können theoretisch immer und immer wieder geklont werden, so dass es letztendlich scheißegal ist, wer stirbt, weil er theoretisch ja einfach wieder geklont werden kann.
Gerade bei Michelle Rodriguez war die ganze Klonerei mehr als blöd inzeniert.

Auch die ganze Sache mit der Umbrella Coorperation und der Red Queen wird immer blöder und unwahrscheinlicher, aber das wird mir zuviel hier jeden Logikfehler und jede mich störende Übertreibung aufzuzählen.

Und das Ende am weißen Haus erst ist sowas von übertrieben und blöd, ich bin zwar gespannt, wie es da weitergeht, aber es war einfach irgendwie zuviel des Guten.


Fazit:

Man bekommt zwar audiovisuell echt was auf die Ohren und auf die Augen, was sicherlich auch ganz in Ordnung ist, solange man versucht nicht dabei zu denken.

02/10

Donnerstag, 20. September 2012

Exorzist: Der Anfang (2004)

©
Der Glaube des jungen Priesters Merrin (Stellan Skarsgard) an Gott wurde durch schreckliche Erlebnisse während des Zweiten Weltkriegs erschüttert.
Jahre später schließt er sich einer von britischen Soldaten begleiteten Expedition nach Kenia an, die auf der Suche nach religiösen Artefakten ist.
Vor Ort haben Archäologen eine unerklärlich gut erhaltene Kirche aus byzantinischer Zeit ausgegraben, in deren Innerem etwas Unheimliches darauf wartet, erweckt zu werden.
Als der Wahsinn die Bewohner der naheliegenden Stadt und die Soldaten befällt, muss Merrin tatenlos mit ansehen, wie diese rücksichtslos gegen die hilflose Stadt vorgehen.


Er hatte so etwas schon einmal gesehen und dafür gebetet, es nie wieder erleben zu müssen
Jetzt aber fließt das Blut der Undschuldigen über das östliche Land Afrikas und der Horror hat gerade erst begonnen.
An dem Platz wo das böse geboren wurde, wird Pater Merrin sein wahres Gesicht erkennen. (Quelle: DVD-Cover)


©


Wie so oft liest sich die Inhaltsbeschreibung des Film erheblich besser, als er dann tatsächlich ist.
Das Prequel versucht an das großartige Original ran zu reichen, versagt dabei aber kläglich.
Dabei gibt es so viele Punkte die negativ aufstoßen, dass ich nicht sonderlich auf diese eingehen möchte.
Die Schauspieler kommen allesamt emotionslos und platt rüber, keiner von ihnen schafft es auch nur annähernd ein wenig Empathie zu erzeugen oder beim Spannungsaufbau zu helfen, wo wir schon beim zweiten Punkt wären - Spannung.
Diese ist nämlich ebenfalls nicht vorhanden.
Der Film dümpelt fast 90 Minuten vor sich hin, bis es zumindest etwas besser wird.

©
Der Showdown hat nämlich tatsächlich etwas, da er durch seinen thrashigen Charakter zumindest (ungewollt) lustig ist.
Allerdings ist dies immernoch zu wenig um sich dafür über 90 Minuten wach halten zu müssen.
Was mich persönlich als "Old-School"-Fan gestört hat waren die CGI-Effekte, diese leider unter aller Sau waren und den Filmspaß umso mehr gestört haben.
Ich hätte mich an dieser Stelle etwas mehr über richtige handgemachte Effekte gefreut, zumindest das Blut hätte man nicht per Computer erzeugen sollen...
Ich mag an dieser Stelle auch schon gar nicht mehr schreiben, weil selbst die paar Zeilen diesen langweiligen Film mehr Beachtung schenken, als er verdient hat, von daher fasse ich zusammen:

©
Langweiliger Film mit schlechten CGI-Effekten, emotionsloasen Charakteren und einer nicht vorhandenden Atmosphäre, schade, weil die Geschichte an sich durchaus Potenzial gehabt hätte.

03/10

Mittwoch, 19. September 2012

Neuer "Der Hobbit"-Trailer ist online!

9 Monate ist es schon her, als uns Peter Jackson mit seinen ersten Teaser zu "Der Hobbit" beglückte.
Heute ist es endlich soweit, der erste Trailer ist da und sieht bombe aus!


Ende des Jahres, am 13. Dezember ist es dann soweit und wir können den ersten Teil der Hobbit-Trilogie im Kino bewundern.