Dienstag, 12. April 2011

Friedhof des Satans (1985)

Story:

Ein Mann namens Devlon, der sich mit schwarzer Magie beschäftigt hat, ist gestorben. Bevor Dr. Cardan den Leichnam verbrennen kann, wird dieser von Jugendlichen gestohlen. Auf dem Friedhof veranstalten die Jugendlichen mit der Leiche eine schwarze Messe, die zur Folge hat, dass nicht nur Devlon zum Leben erwacht, sondern auch andere Tote sich aus ihren Gräbern erheben und sich über die Teenager hermachen. Eine Nacht des Grauens beginnt.




Meinung:

80er-Jahre-Horrorfilme haben ja oft so extrem reißerische Titel wie im vorliegenden Fall "Friedhof des Satans", oder Alternativ auch "Friedhof des Teufels" oder "Friedhof der Zombies".
Alles klar, drei Titel hat er, in allen kommt das Wort Friedhof vor... lässt einen ja dann schonmal darauf schließen, dass es in diesen Film womöglich um einen Friedhof geht, oder vielleicht spielt die Geschichte auch nur auf einem Friedhof.
Dann aber "...des Satans", "...des Teufels", "...der Zombies", da stellt sich dann die Frage, geht es jetzt eigentlich um Satan, den Teufel, also Lucifer persönlich, oder doch um Zombies?
Oder ist Lucifer vielleicht selbst zum Zombie geworden?
Oder sind die Zombies jetzt der Teufel?
Man weiß es nicht und man hat das Gefühl die Macher des mexikanischen Filmes "Friedhof des Satans" oder auch "Cementerio del terror" wie er im originalen heißt, wissen selbst nicht so recht, worum es in dem Film jetzt eigentlich geht.
Die ganze Zeit wechselt der Film von einer in der anderen Richtung und übt sich größtenteils in Langeweile.
Macht aber nichts, denn der geneigte Trash-Fan  weiß es besser und übersteht den Anfang und den größten anderen Teil des Films und wird dafür mit ein paar guten, wenn auch wenigen, aber dafür richtig schönen 80er Jahre-Oldschool-Effekten und Zombies belohnt.
Das war's dann aber auch schon, womit der Film nichts handfestes hat um läger im Gedächnis zu bleiben und selbst ich merke schon beim Tippen dieser Zeilen, dass ich den Film schon wieder so gut wie vergessen habe...
Worum geht es?
Zombies, Satan, ein Friedhof?
Man weiß es nicht...


04/10

Der Schlächter (1973)

Story:

Ein Transvestit sorgt für uncharmante Gefühle unter den Bewohnerinnen einer Kleinstadt, denn seit er auf Beutezug ist, sind die Parks nicht mehr sicher.
Getarnt in Frauenkleider, sucht er sich wahllos seine Opfer aus und jagt sie wie Freiwild.
Officer Ed Haskell und Bob Streeker werden auf den Fall angesetzt und mit jedem Mord, kommen sie dem Mörder näher. 


Meinung:

Hola die Waldfee!
So einen Film bekommt man nicht alle Tage zu sehen.
Geht man von der Inhaltsangabe von einem Waschechten Slasher aus, wird man mehr als nur ein wenig enttäuscht sein, entpuppt sich der Film als Kuriosität allererster Güte.
Dieser Film spiegelt wirklich das wieder, was Grindhouse wirklich ausmacht.
Strunzhohle Filme, mit einer Pseudo-Handlung, die nicht mal im geringsten Versuchen intellektuell zu wirken, sondern wirklich nur gezielt versuchen, die niederen Triebe des geneigten Grindhouse-Enthusiasten zu befriedigen und ihm mächtig die Kohle aus den Taschen zu ziehen.


Anders als erwartet sieht man hier in diesem Machwerk eher selten einen Transvestiten, der Frauen wie Freiwild jagt (wenn überhaupt macht dies maximal, aber wirklich maximal 5 Minuten des Films aus), sondern der Film ist im Prinzip ein Zusammenschnitt zwischen verschiedener Bullen fahren sinnlos durch die Gegend und unterhalten sich über sinnlose Sachen und einer Sex-Szene nach der anderen.
Dabei meine ich keine harmlosen Soft-Erotik-Sex-Szenen, die Sex-Szenen im Film sind wirklich schon sehr expliziet und befinden sich ziemlich nach an der Grenze zum Porno.
Eine wirklich Story gibt es einfach nicht, eigentlich ist die Geschichte um den transsexuellen Killer, meiner Meinung nach nur ein Alibi, um einen Porno als sleazevollen Slasher zu verkaufen.
Die deutsche Kinosynchronisation hält allerdings wirklich das, was uns das DVD-Cover verspricht.
Sie setzt dem Wahnsinn wirklich noch einen drauf.


02/10

Astro-Zombies - Roboter des Grauens (1968)

Story:

Der wahnsinnige Wissenschaftler DeMarco erschafft mit Hilfe von sadistischen Experimenten willenlose Robotersklaven, welche ihre Opfer brutal erstechen, köpfen und zu Tode quälen.
Doch hat er seine Rechnung ohne die Mitwisser gemacht, die seine Idee für sich nutzen wollen und niemals halt machen werden...


Meinung:

Von vielen verissen, von noch viel mehr Leuten gehasst, klar das es sich hierbei um Astro Zombies handeln muss...?
Vom Regisseur Ted V. Mikels der sich auch für Filme wie "Dr. Sex", "Das Kommando der Frauen", "Die Leichenmühle" oder aber auch "Die Blutorgie der Satanstöchter" verantwortlich macht kommt hier ein Grindhouse-Film par excellence.
Was soll man aber auch von einem Film erwarten, in dem ein wissenschaftler "Astro-Zombies" baut, die mit Hilfe von Sollarzellen an der Stirn am leben erhalten werden?
Wo wir schon bei der ersten (von leider wenigen) guten Szenen wären, als sich einer der Astro-Zombies doch tatsächlich eine Taschenlampe an die Stirn hält, damit ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht der Saft ausgeht.
Abgesehen davon bietet der Film dann leider nicht viel, endlose Dialoge und unnütze Szenen, die anscheinend lediglich den Zweck dienen den Film künstlich in die Länge zu ziehen, bis es am Ende dann wieder etwas spannender wird.
Abgesehen von zwei bis drei kleineren Highlights war es das dann aber auch schön.
Fans von Turu Satana dagegen können sich über ordentlich Screentime freuen, auch wenn ihr Auftritt nicht so gut ist wie in dem Russ Meyer Film "Faster, Pussycat! Kill! Kill!

Grindhouse-Fans werden aber, mit Hilfe eines Kasten Biers, bestimmt trotzdem Spaß am Film finden, zumindest war es bei mir so.
Daher eine recht subjektive Bewertung von:  07/10




Allen, bei denen das Interesse am Film geweckt wurde, kann ich übrigens die deutsche DVD-Veröffentlichung von Subkultur Entertainment empfehlen, welche vollkommen ungeschnitten und unzensiert daherkommt und zudem die einzige deutsche Veröffentlichung ist.

Der Film befindet sich in einem auf 1000 Stück limitierten Schuber, ist aber schon ausverkauft und daher nicht mehr ganz billig zu bekommen.

Montag, 11. April 2011

Scanners - Ihre Gedanken können töten (1981)

Story:

Darryl Revok ist der Kopf der Untergrundbewegung Scanners, die die Weltherrschaft anstreben.
Mit ihren telepatischen und telekinetischen Kräften kontrollieren sie die Gedanken ihrer Opfer und fügen ihnen enormen Schmerz zu, bis hin zum Tod.
Cameron Vale ist ein junger Mann mit eben diesen todbringenden Fähigkeiten, verursacht durch die Nebenwirkung eines Medikamentes, welches seine Mutter währrend der Schwangerschaft einnahm.
Er gehört nicht Revoks Bewegung an, sondern wird durch Doktor Paul Ruth rekrutiert, um den wahnsinnigen Revok ausfindig zu machen und zu töten.
Es kommt zum Showdown, in dem sich zwei Scanner hasserfüllt gegenüberstehen...

Meinung:

Scanners kann man durchaus als einen von Cronenbergs wichtigsten Filmen sehen, der immerhin stolze zwei Fortsetzungen sowie zwei Spin-Offs nach sich zog.
Der Film wirkt wegen seines Alters und seiner ruhigen Machart doch leider schon ein wenig angestaubt und auch teilweise sehr langatmig, allerdings bietet der Film eine durchaus interessante Grundidee und nette Effekte, die zur damilgen Zeit bestimmt einen gewissen Charme hatten.
Nicht nur das, eine der Szenen, die "Kopf-Explodier"-Szene ist sogar recht bekannt und hat teilweise sogar schon regelrechten Kultstatus.
Größtenteils ist der Film dann aber doch irgendwie langweilig, bis es dann irgendwann endlich zum finalen Kampf zwischen Darryl Revok und Cameron Vale ist, der zwar kein bisschen überrascht und vollkommen vorhersehbar ist, aber wiederum gute Effekte aufweißt und somit zu einem kleinen Highlight wird.

Für Cronenberg-Fans ein Pflichtfilm, für alle anderen etwas, was man sich durchaus mal angucken kann, aber auch nicht wirklich muss.

05 - 06/10

Ich weiss was du letzten Sommer getan hast (1997)

Story:

Vier Freunde unterwegs in einer Sommernacht.
Mit mörderischen Tempo fahren sie die Küste entlang, als ihnen plötzlich eine Gestalt vor das Auto springt und am Straßenrand liegenbleibt.
Voller Panik werfen sie den leblosen Körper ins meer und schwören sich, keine Menschenseele jemals etwas davon zu erzählen.
Doch ein Jahr später kehrt der Horror des letzten Sommers zurück.
Alle Beteiligten erhalten rätselhafte Drohungen, sieh ahnen: es gibt jemanden, der um ihr schreckliches Geheimnis weiß.
Ein erste blutiger Mord geschieht und der Unbekannte will nicht ruhen, bis einer nach dem anderen ein grausames Ende gefunden hat...

Meinung:

Ich weiss was du letzten Sommer getan hast, ist einer der klassischen Teenie-Slasher aus den 90er Jahren, die das Genre in der großen Teenie-Slasher-Welle, welche "Scream" im Jahre 1996 ausgelöst hatte, mitgeprägt hat.
Der Film folgt dem klassischen Schema, was auch nicht besonders verwundernswert ist, da sich niemand anderes als Drehbuchautor Kevin Williamson für das Drehbuch verantwortlich zeigt, der kurz zuvor auch schon das Drehbuch zu Scream geschrieben hatte.
Sarah Michelle Gellar...
Mit von der Partie sind die beiden Jungschauspieler Sarah Michelle Gellar, bekannt aus der Fernsehserie "Buffy - Im Bann der Dämonen" und dem Film "Scream 2", welche ebenfalls beide von 1997 sind, und Jennifer Love Hewitt, bekannt unteranderem durch "Sister Act 2".
Der Film bleibt die ganze Zeit über eher zahm, im Vergleich zu Slashern aus den 80ern, ist dafür aber bedeutend besser produziert, was man dem Film durchaus auch ansieht.
Die Story ist recht dünn und auch der Bodycount ist eher niedrig, wodurch die 18er-Freigabe schon fast lächerlich wirkt, auch kommt die Spannung erst recht spät auf und endet in einer ziemlich öden Auflösung, die aber noch zu verschmerzen ist.
Immerhin gehört der Film mittlerweile zu den Klassikern des Genres und weiß durchaus zu unterhalten, so dass man über die dünne Story und ein paar Logikfehlern ruhig hinwegsieht.



06/10

Drei wild wie der Teufel (1976)

Story:

Der "große" Endkampf ist auch schon mir das Beste am Film.
Zwei eiskalte Typer kämpfen unabhängig voneinander gegen ein Verbrechersyndikat.
Nach zahlreichen Kämpfen stellen sie fest, das sie für die gleiche Sache kämpfen. Nachdem sie ihre Widersacher ausgeschaltet haben, tritt ihnen derselbe Bastard gegenüber , der als letzte Waffe von dem Syndikat angeworben war...
(Quelle: ofdb.de) 

Fazit: 
Eher mittelmäßiger Kung Fu-Film mit Beinkampf-Spezialist Tan Tao Liang und Wang Tao in den Hauptrollen.
Der Film plätschert recht lange vor sich hin, dann kommt eine halbwegs interessante Kampf-Szene, dann plätschert er wieder, dann wieder ein etwas bessere Kampfszene, dann wird wieder geplätschert... bis irgendwann der Endkampf kommt, der dann zwar nicht schlecht ist, aber überdurchschnittlich ist er dann leider auch wieder nicht.
Insgesamt also mehr Geplätscher als alles andere, mittelmäßige Kämpfe und eine Geschichte, an die ich mich jetzt (ca. 15 Minuten nachdem ich den Film gesehen habe) kaum noch erinnern kann, was nicht gerade für ihre Außergewöhnlichkeit spricht.
Die deutsche Synchronisation ist gut, aber ebenfalls kein Reißer.

Was soll ich sagen, man kann sich den Film durchaus mal angucken, man wird ihn aber recht schnell wieder vergessen, daher kann man es eigentlich auch sein lassen.

04/10

Graveyard Monster (2006)

Story:


Ein 2 Meter großer, blutrünstiger Tasmanischer Teufel wird von zwei Umwelt-Aktivisten aus einem Forschungslabor entführt und im Wald ausgesetzt. Auf einem alten, im Wald gelegenen Friedhof drehen ein paar Studenten einen Horrorfilm, doch das Tier stört die Party. Die Bestie benutzt einen alten Bergwegsstollen als Nistplatz, wo die blutigen Opfer eingelagert werden, doch ... 




Fazit:

Graveyard Monster ist wieder einer dieser Filme, bei denen man sich anfangs absolut nicht sicher ob man lieber ausschalten soll, oder ob der Film vielleicht doch noch ganz erträglich wird. Aber, bei diesem Film lohnt sich weitergucken auf jeden Fall. Die Story ist dümmlich, dümmlicher gehts kaum und das Monster, welches ein Tasmanischen Teufel darstellen soll, sieht aus wie ein Mischung aus Hamster und Bär mit Beulenpest aber dafür spritzt das Blut für einen FSK 16 Film in Hülle und Fülle.
Sowas hab ich glaube ich zuvor noch nie gesehen.
Daher als Partyfilm vollkommen zu empfehlen.
Macht nämlich übelst Laune! 
Was ebenfalls noch anzumerken ist, dass Monster ist hier noch richtig oldschool, so wie es sein muss, d.h. kein CGI, sondern schön Latex und Gummi. 
09/10

Sonntag, 10. April 2011

Der Killer mit der Affenpranke (1979)

So, die heutige Nacht hab ich mir mal wieder mit einem erstklassigen Shaw Brothers-Klassiker aus den guten alten 70er Jahren vertrieben.

Um genau zu sein mit dem Film "Der Killer mit der Affenpranke" welcher in Deutschland besser bekannt ist unter dem Namen "Das Schlitzohr mit der Affentechnik".
Regie bei dem Film führte Liu Chia Lian.
Gedreht wurde der Film im Jahre 1979 in Hongkong.

Inhalt:

Auf Grund seiner besonderen Kampfkunst, die an die Bewegungen eines Affen erinnert, gerät Chen Po ins Visier des verbrecherischen Tuen Chang-yuan.
Mit einer Intrige verbunden, werden ihm beide Hände verkrüppelt und seine Schwester opfert sich für ihn und wird gezwungen Tuens Geliebte zu werden.
Chen fristet seitdem ein trostloses und einsames Leben auf den Straßen der Stadt, bis sich der Junge Hsiao mit ihm anfreundet.
Ihm lehrt Chen seine eigenartige Kampfkunst und erhält so die Gelegenheit endlich Rache an seinem Peiniger zu nehmen.

Meinung:

Meiner Meinung nach eine der besten Kung-Fu-Komödien überhaupt.
Die Komik wirkt zwar stellenweise ein wenig zu sehr wie Klamauk, befindet sich aber größtenteils im Rahmen und lässt einen doch desöfteren auch mal ein wenig Schmunzeln.
Der Film sollte eine Antwort an Jackie Chans Kung-Fu-Komödien sein und funktioniert als diese prächtig.
Man wird ganze 110 Minuten unterhalten, ohne dass der Film zu langatmig wirkt.
Auch der obligatorische Schüler-Lehrer-Ausbildungspart ist durchaus interessant, wenn auch nicht allzu spektakulär.
Die Kampfszenen und vor allem die Choreographie sind bemerkenswert und zu keiner Zeit langweilig.
Insgesamt ist der Film für Eastern-Fans durchaus zu empfehlen, aber auch für die, die noch nicht allzu große Erfahrungen mit dem Genre gemacht haben, kann man diesen Film getrost ans Herz legen.

 



Zur DVD kann man, wie man es von den Celestrial-DVDs gewohnt ist, ein sehr gutes Bild und einen für's Alter ebenfalls sehr angenehmen Ton erwarten.
Zudem ist die DVD günstig zu haben und der Film ist auf jeden Fall jeden seiner Euros wert.

07/10

Samstag, 9. April 2011

The Last Slumber Party (1987)

Inhalt:

Der letzte Schultag ist da und um die Vorfreude auf die langen Sommerferien gebührend zu feiern, veranstalten die Freundinnen Chris, Tracy und Linda eine Übernachtungsparty im Haus von Lindas Eltern, zu der sie auch ihre Freunde Tommy, Billy und Scott geladen haben: für Musik, Spaß, Sex und Alkohol.
Dumm nur, daß gleichzeitig ein psychopathischer Maniac aus der nahen Anstalt vor seiner Komplettlobotomie geflohen ist und mit Skalpell bewaffnet die Absicht hat, all jenen Schlimmes anzutun, die ihm am Gehirn rumschneiden wollten. Und leider besteht da ein verwandtschaftliches Verhältnis zwischen behandelndem Arzt und feierndem Mädchen...



Meinung:

Dieser Film ist so grottenschlecht, also wirklich so grottenschlecht, dass er nichtmal wieder unterhaltsam ist, sondern wirklich nur grottenschlecht.
Die Schauspieler, wenn man sie denn so nennen kann, schauspielern wie eine gammlige Tomate und bringen soviel Emotionen rüber wie ein Stein.
Der Ton (egal ob im englischen Originalton oder der wirklich miserablen Synchronisation) ist auf unterstem Niveau.
Aber nichtnur der Ton, auch das Bild ist unter aller Kanone, es rauscht und ist unscharf wohin man auch nur sieht, selbst für VHS-Niveau wär das noch miserabel.
Die Story ist dünn und unausgegoren und strotzt nur so vor Logikfehlern, was ja nicht immer schlecht sein muss, in diesem Falle leider aber schon.
Die Kills sind wirklich immer die gleichen und diese wurden dabei leider ebenso langweilig umgesetzt wie der Rest des Filmes.
Lediglich der Soundtrack weiß teilweise (aber leider auch nicht immer) ein wenig zu begeistern.

Absolut nicht empfehlenswert und selbst wenn die DVD günstig zu haben ist (anders ist die DVD auch nicht in meine heimische DVD-Sammlung gewandert) spart euch das Geld, kauft euch eine andere DVD, geht ins Kino, gebt es einen Penner oder werft es aus dem Fenster, alles ist besser als sich diesen Film zu kaufen.

01/10

The Mechanic (2010)

Zur Story:
Wenn jemand aus dem Weg geräumt werden soll, dann ruft man den "Mechaniker", der dieses Problem schnell und disket beseitigt. Einer der Besten seines Fachs ist Arthur Bishop (Jason Statham), der seine Aufträge wie Unfälle aussehen läßt und auch sonst keinerlei Fragen stellt. Persönliche Kontakte zu anderen Menschen hat er selten, allerhöchstens sein ehemaliger Mentor Harry (Donald Sutherland) ist da eine Ausnahme. Und dennoch erledigt Arthur den Auftrag, Harry zu töten, ohne Nachfrage, als es dann soweit ist. Aber prompt schlägt in der Folge das Gewissen zu, nicht zuletzt als er auch noch Harrys Sohn Steve (Ben Foster) kennenlernt, den Rachegelüste treiben und der von Arthur in seinem Beruf angelernt werden will. Wider besseren Wissens geht Arthur die unheilige Partnerschaft ein, doch die Jagd nach den Auftraggebern wird davon überschattet, daß Arthur selbst Harry hingerichtet hat... (Quelle ofdb.de)


Fazit:
So enttäuscht wie ich doch war, aber irgendwie wirkt der Film wie eine Mischung aus Salt und Transporter, Jason Statham spielt so ziemlich den gleichen Charakter wie eben schon in Transporter und ganz anders als Charles Bronsen den Charakter interpretiert hat (ja, The Mechanic ist übrigens ein Remake des gleichnamigen Charles Bronsen Films The Mechanic aus dem Jahre 1972).

Die Action wird routiniert inszeniert, für Genrefans aber leider zu sporadisch, sodass die meiste Zeit über eher Langeweile als Spannung vorherrscht.
Insgesamt wirken die Darsteller, allen voran Jason Statham, mehr als unglaubwürdig und insgesamt ist der Film mehr als nur ein bisschen vorhersehbar.

Das größte Problem ist aber, dass der Film sich nicht so recht entscheiden kann, ob er nun ein harter Actionfilm sein soll, oder doch eher ein packender Thriller.
So dass am Ende ein langweiliger Thriller und ein softer Actionfilm bei rum kommt, was schade ist, da der Film durchaus das Potential zu einem richtig guten Film gehabt hätte.
So bleibt nur ein fader Beigeschmack und man ärgert sich schon ein wenig darüber, dass man das Geld für die Kinokarte nicht doch lieber für eine DVD vom bedeutend besseren Original verwendet hat.

03/10